Bilder der Explosion des Kernreaktors am 26. April 1986
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5 x Gemälde (Acryl-/Pastell)
Din A 6 (40 x 30 cm) | 30 x 40 cm
5 x Farbdruck (Lithographie)
Din A 4 (21 x 30 cm) | A 5 (24 x 18 cm)
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Links wird keine Haftung übernommen.
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Links "Tschernobyl (1986)":
1 Enzyklopädieeintrag unter Wikipedia
2 Äußerungen des Bundestags zur Katastrophe
3 Forschungsbericht aus Jülich
4 Buchlink zu Tschernobyl
5 Artikel der FAZ.net
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Angaben (u. a. Datum, Fakten) aus Internetquellen:
Als Hauptursachen für die Katastrophe gelten schwerwiegende Verstöße gegen geltende Sicherheitsvorschriften. Umstritten ist der tatsächliche Anteil von Fehlentscheidungen
des Kraftwerkpersonals am Zustandekommen des Unglücks. Dass
Betriebsvorschriften verletzt wurden, ist Tatsache – in welchem
Umfang sie dem Personal bekannt waren, ist fraglich.
Unerfahrenheit und unzureichende Kenntnisse, insbesondere im Zusammenhang mit der Leistungs-
anhebung des (mit Xenon vergifteten) Reaktors werden angeführt. Da beim Versuch ein neuartiger Spannungsregler getestet werden sollte, bildeten Elektrotechniker einen Großteil des anwesenden Personals. Wesentlich zum Zustandekommen des Unfalls beigetragen hat die Verschiebung des Versuchs um rund einen halben Tag. Die lange Haltezeit auf Teillast führte
zu einer Anreicherung des Reaktors mit Neutronen absorbierendem Xenon-135. Dadurch wurde das neutronenphysikalische Verhalten des Reaktors
wesentlich komplexer und unübersichtlicher.
Chronologie der Ereignisse:
Freitag, 25. April 1986, 01:06 - 23:10: Als erster Schritt sollte die thermische Leistung des Reaktors von ihrem Nennwert bei 3200 Megawatt (MW) auf 1000 MW reduziert werden,
wie bei Regelabschaltung üblich. Der Reaktor sollte sowohl
für eine Revision als auch für den Test abgefahren werden.
Aufgrund erhöhter Stromnachfrage wird auf Anweisung des Lastverteilers in Kiew die Leistungsabsenkung bei einer erreichten Leistung von 1600 MW unterbrochen und der Reaktor mit dieser Leistung konstant weiter betrieben.
Bei diesen etwa 50 % Leistung wird der Turbogenerator
7 abgeschaltet.
Es wird begonnen, das Notkühlsystem abzuschalten. Grund dafür war, dass bei einem Notkühlsignal kein Wasser in den Reaktor gepumpt werden soll. Es erfolgt
die Freigabe zur weiteren Leistungsabsenkung. Der Reaktor soll nun langsam auf 25 % der Nennleistung abgefahren werden.
Samstag, 26. April 1986, 00:00-01:07: Eine neue Schichtmannschaft übernimmt den Reaktor. Bei 500 MW erfolgte eine Umschaltung innerhalb der Reaktorleistungs-
regelung. Durch einen Bedienfehler, durch den der Sollwert für die Gesamtleist- ungsregelung möglicherweise nicht richtig eingestellt wurde, oder auf Grund eines technischen Defekts sank die Leistung weiter bis auf nur noch etwa 30 MW, was ca. 1 % der Nennleistung beträgt. Bei Schließen der Turbineneinlassventile läuft
normalerweise das Kernnotkühlsystem an. Dieses war jetzt jedoch ausgeschaltet.
Um den Stromverbrauch für den Versuch zu simulieren, wurden nacheinander
zwei zusätzliche Hauptkühlmittelpumpen in Betrieb genommen. Der dadurch erhöhte Kühlmitteldurchsatz verbesserte die Wärmeabfuhr aus dem Reaktorkern und reduzierte demgemäß den Dampfblasengehalt in ihm. Die Hitze verformte die Kanäle der Steuerstäbe, so daß diese nicht weit genug in den Reaktorkern eindringen konnten, um ihre volle Wirkung zu erzielen. Die Steuerstäbe verkeilten sich nach nur 2 bis 2,5 Metern anstelle der vorgesehenen 7 Metern im Reaktor. Die herrschende Temperatur ließ die Druckröhren reißen und das Zirconium der Brennstäbe (Ummantelung der Brennstäbe) wie auch den Graphit mit dem umgebenden Wasser reagieren. Wasserstoff und Kohlenmonoxid entstand in größeren Mengen und konnte aufgrund der Beschädigungen des Reaktorkernes entweichen. Unterhalb des Reaktorgebäudedeckels bildeten diese mit dem Sauerstoff der Luft entzündbares Knallgas, das sich vermutlich entzündete und zu einer zweiten Explosion (nur Sekunden nach der „nuklearen Exkursion“) führte. Welche Explosion zum Abheben des über 1.000 Tonnen schweren Deckels des Reaktorkerns (Biologischer Schild) führte, ist nicht ganz klar. Außerdem zerstörten die Explosionen das (nur als Wetterschutz ausgebildete) Dach des Reaktorgebäudes, sodass der Reaktorkern nun nicht mehr eingeschlossen war und direkte Verbindung zur Atmosphäre hatte. Der glühende Graphit im Reaktorkern fing sofort Feuer. Insgesamt verbrannten während der folgenden zehn Tage 250 Tonnen
Graphit, das sind etwa 15 % des Gesamtinventars. Am gleichen Tag meldete die amtliche sowjetische Nachrichtenagentur TASS erstmals einen „Unfall“ im Kernkraftwerk Tschernobyl.
4. und 5. Mai 1986: Es wurde unterhalb der Anlage begonnen, gasförmigen Stickstoff einzublasen, um so das Feuer zu ersticken. Zunächst bewirkte ein Nebeneffekt, dass die Wärme im Kern anstieg und so auch mehr radioaktive Partikel hinausgeblasen wurden.
6. Mai 1986: Die Freisetzung der Spaltprodukte war weitgehend unterbunden.
Man begann, ein Stickstoffkühlsystem unter dem Reaktor einzubauen.
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Quelle: Auszug aus wikipedia.de (2010),
Schlagwort: Tschernobyl 1986
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